19. Januar: Unsere Praxis ist QM-zertifiziert und erfüllt damit die Qualitätsstandards des dbs – Deutscher Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie
26. Mai: Wir feiern 10 Jahre Praxis Dialog in Pasing und 5 Jahre unseren Standort in der Nusselstraße 30 a
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Das können wir
für Sie tun …

Das können wir für Sie tun …

Therapie von

  • Bei einer spezifischen Sprach­ent­­wicklungs­­störung können alle für die Sprache wichtigen Bereiche betroffen sein (Aussprache, Grammatik, Sprachverständnis, Wortschatz). Die Intelligenz liegt dabei im Normbereich. Das Gehör ist unauffällig. Es liegt keine erkennbare Ursache für die Sprachentwicklungsstörung vor.

  • Eine Sprachentwicklungsstörung (SES) tritt zu Beginn oder während der Entwicklung eines Kindes auf und wird häufig z. B. durch eine Hörstörung, Behinderungen, eine Frühgeburtlichkeit oder auch wiederkehrende Mittelohrentzündungen, während sensibler Phasen des Spracherwerbs verursacht.

  • Phonetische Störung: Ein Laut wird gar nicht oder falsch gebildet, z. B. rutscht beim /s/ die Zunge zwischen die Zähne
    Phonologische Störung: Laute werden ausgelassen (/nudel/→/nude/),  ersetzt /kindergarten/→/tinderdarten/) oder es werden Silben weggelassen (/Banane/→/nane/)

    Dabei  können die Laute häufig schon einzeln produziert werden. Es können  mehrere dieser phonologischen Prozesse gleichzeitig auftreten.

  • Probleme der zentralen, motorischen Ansteuerung von Sprechbewegungen, d. h., dass die Kinder große Mühe haben einzelne Laute und Lautverbindungen anzusteuern. Dabei kann es zu Sprechanstrengung und Suchbewegungen von Lippen, Zunge und Kiefer kommen. Man kann sich hier auch nicht „einhören“, denn ein Wort kann bei jedem Versuch anders produziert werden.

  • Der Wortschatz ist für das Alter des Kindes zu gering oder zu wenig ausdifferenziert bzw. werden neue Wörter nur langsam erworben und schwer im kindlichen Lexikon abgespeichert. Es kann aber auch sein, dass bei einem altersgemäßen Wortschatz der Zugriff auf das Lexikon gestört bzw. der Abruf erschwert ist.

  • Es kann zu Störungen des Satzbaus kommen (z. B. /heute ich kindergarten gehen/), aber auch grammatische Feinheiten, wie Plural (/äpfel/→/apfels/, der grammatischen Fälle (/des gehört die Mama/) und/oder die korrekte Anwendung des Artikels (/die Ball ist weg/) betreffen.

  • In der Regel fallen Probleme bei der Produktion der Sprache sehr schnell auf. Dabei darf nicht vergessen werden, dass oft auch das Verstehen von Sprache beeinträchtigt ist. Dies ist aber gerade für Eltern schwer einzuschätzen, da im Alltag viele Handlungen ritualisiert oder situativ zu deuten sind. Das führt schnell zu der Annahme, ein Kind würde alles verstehen. Oft wird den Kindern unterstellt, sie würden nicht hören wollen oder sie verhielten sich provozierend. Ursache dafür ist aber nicht selten eine Sprachverständnisstörung.

  • Kinder mit einer scheinbar überwundenen Sprachentwicklungsstörung fallen in Kindergarten oder Schule durch eine eingeschränkte Erzählfähigkeit auf. Es gelingt ihnen nicht den roten Faden einer Geschichte zu verfolgen, bzw. finden sie nicht die richtigen Worte um Teile ihrer Erzählung angemessen zu verbinden.

  • Eine Störung der Pragmatik liegt vor, wenn Kinder ihre sprachlichen Möglichkeiten nicht situationsangemessen einsetzen können. Sie wirken z. B. unhöflich, linkisch oder desinteressiert.

  • Bei manchen Kindern setzt der Spracherwerb verzögert ein.
    Grund zur Sorge besteht, wenn sie bei Ihrem Kind im Alter von
    24 Monaten folgendes beobachten können:
    – Spricht es weniger als 50 Wörter?
    – Produziert es keine Zweiwortäußerungen (/„auch heia“/, /„Ball weg“/)?
    – Hat es Schwierigkeiten im Sprachverständnis?
    Oft zeigen diese Kinder eingeschränkten Blickkontakt, weniger Zeigegesten und eine verzögerte Spielentwicklung.

    Wenn Sie eine dieser drei Fragen mit ja beantworten, kann es sein, dass der Spracherwerb ihres Kindes verlangsamt ist. Im Rahmen einer ärztlichen Diagnostik muss dabei ausgeschlossen werden, dass
    – Hör- und Sehstörungen
    – Störungen der kognitiven Entwicklung
    – Neurologische oder organische Störungen
    – Emotionale und psychosoziale Störungen vorliegen.

  • Man versteht darunter Störungen des Muskelgleichgewichtes im Mund- und Gesichtsbereich. Meist zeigt sich das auch ganzkörperlich, z. B. durch eine geringe Körperspannung. Ursache können aber auch langjährige Lutschgewohnheiten (Schnuller, Daumen, Nuckelflasche) sein. Das kann u. a. dazu führen, dass die Zunge beim Schlucken gegen oder zwischen die Zähne drückt. Kieferstellung und Aussprache können dadurch beeinträchtigt werden.

  • Die Störungen betreffen zentrale Prozesse des Hörens (u. a. dichotische Verarbeitung) und zeigen sich durch Defizite bei der Sprachverarbeitung. Wenn Ihr Kind z. B. ähnlich klingende Laute nicht unterscheiden kann, oder sich beim Reimen und Silbenklatschen eines Wortes schwertut, ist das ein Zeichen für eine AVS. Bei einer auditiven Verarbeitungsstörung sind auch häufig sog. höhere kognitive Funktionen wie die verbale Merkfähigkeit und auditive Aufmerksamkeit betroffen.

  • Die Lese-Rechtschreibstörung (LRS) ist eine Teilleistungsstörung, die sich durch Schwierigkeiten im Bereich des Lesens und/oder Schreibens zeigt. Das Kind hat eine durchschnittliche oder überdurchschnittliche allgemeine Begabung. Zu den Auffälligkeiten im Schulalter gehören u. a.
    –  Probleme beim Schreiben (z. B. Buchstabenauslassungen oder Vertauschungen, Probleme beim Abschreiben oder ein unharmonisches Schriftbild)
    –  erschwertes Lesenlernen (z. B. fehlendes Lesesinnverständnis, Probleme beim Zusammenziehen von Lauten zu Silben und Silben zu Worten)
    –  eingeschränkte phonologische Bewusstheit (z. B. Lautlokalisation oder Lauterkennung) oder Wahrnehmungsprobleme (z. B. auditive Verarbeitungsstörung oder visuelle Differenzierungsschwäche)

  • Der Erwerb mehrerer Sprachen stellt in der Regel keinerlei Probleme da. Egal ob mehrere Sprachen nacheinander oder gleichzeitig erworben werden: das kindliche System ist robust. Allerdings kann es auch bei mehrsprachigen Kindern zu Sprachentwicklungsstörungen kommen, die dann aber auch in beiden Sprachen auftreten. Eine fundierte Diagnostik in beiden Sprachen ist unbedingt erforderlich, um eine Sprachentwicklungsstörung von einer mangelnden Sprachanregung abzugrenzen. Nur dann kann entschieden werden, ob eine Sprachtherapie erforderlich ist.

  • Bei Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Segel-Fehlbildungen (LKGS-Fehlbildungen) kann die mündliche Kommunikation durch Veränderungen der Sprechatmung, des Stimmklangs und der Aussprache beeinträchtigt sein. 
    Bereits im Säuglingsalter, vor allem in den ersten Lebenstagen, können unterschiedlich ausgeprägte Probleme beim Saugen auftreten, die die Ernährung anfangs erschweren und die Eltern stark fordern. Wenn die betroffenen Kinder zu lautieren und später sinnvolle Wörter zu sprechen beginnen, klingt der Stimmklang häufig hypernasal (zu viel Luft entweicht durch die Nase) oder auch rau, heiser oder überhaucht, wenn die Kinder ihre Stimmbänder zu stark beanspruchen.

  • Unter Mutismus versteht man eine Kommunikationsstörung. Selektiver Mutismus bedeutet, dass Kinder unter bestimmten Bedingungen nicht sprechen können, in anderen Situationen aber altersgerecht kommunizieren. Begleitet wird die Störung häufig von sozialer Ängstlichkeit und Regulations­störungen, wie z. B. des Schlafes. Eine interdisziplinäre Zusammen­arbeit mit spezialisierten PsychologInnen ist angezeigt.

    Weitere Informationen und Fragebögen finden Sie auf der Website von Dr. Boris Hartmann, Selektiver Mutismus Stillleben e. V., des Dortmunder Mutismuszentrum der TU Dortmund und Mutismus Deutschland Selbsthilfe e. V.

     

  • Kommunikations-, Sprach-, Sprech- Stimm- und Schluckstörungen treten in unterschiedlichen Kombinationen auf, je nachdem welche angeborenen oder erworbenen Erkrankungen vorliegen. Ehemalige Frühchen, Kinder mit Syndromen, infantilen Zerebralparesen, neurologischen Erkrankungen, Sinnesbehinderungen oder autistischen Spektrums­störungen können erheblich in ihrer Sprachent­wicklung und Kommunikations­fähigkeit beeinträchtigt sein.

  • In Folge extremer Frühgeburtlichkeit und als Begleiterscheinung komplexer Störungsbilder nehmen Fütterstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern zu. Die Symptome können vielfältig sein. Manche Kinder müssen von der Ernährungssonde entwöhnt werden, andere zeigen wenig Interesse an der Nahrungsaufnahme. Es kann zu Problemen beim Kauen und Schlucken kommen – auch komplette Nahrungs­verweigerung ist nicht selten. Fütterstörungen belasten die Familien extrem. Füttern unter Druck führt jedoch sehr schnell zu Interaktions­problemen. Möglichst frühe und fachkundige Hilfe ist für die betroffenen Familien essentiell. Besonders bei Fütterstörungen ist eine intensive, inter­disziplinäre Zusammenarbeit mit einem kompetenten Team aus Ärzten, Physio- und Ergotherapeuten erforderlich.

  • Redeflussstörungen wie Stottern und Poltern sind durch unwillkürliche Unterbrechungen des Sprechens gekennzeichnet.

    Stottern:  Im Alter von 3 bis 6 Jahren tritt Stottern bei 5 Prozent aller Kinder auf, meist ohne unmittelbar erkennbare Ursachen. Bei wiederum 85 Prozent dieser Kinder verliert sich das Stottern selbständig. Zur Entscheidungsfindung, ob eine Behandlung notwendig ist unterstützt Sie der Redeflusskompass. Laden Sie sich hierzu die Mappe „RedeflussKompass 3.0“ sowie den „Screeningbogen“ kostenfrei runter und wenden Sie sich zur weiteren Abklärung an einen Kinderarzt oder HNO-Arzt.
    Neuste Forschungsergebnisse zeigen, dass die Ursachen einerseits erblich bzw. neurogen (hirnorganischen) bedingt sein können. Als Folge der Sprechunflüssigkeiten können psychosoziale Begleit­erscheinungen auftreten, etwa Vermeideverhalten, Sprechängste, Scham- bzw. Angstgefühle. Eine Stottertherapie sollte die betroffenen Aspekte behandeln. Polternde Menschen fallen häufig durch ihre überhastete, verwaschene Sprechweise auf, mit zum Teil stotterähnlichen Symptomen. Die Probleme liegen vermutlich auf der Ebene der Sprech­strukturierung.

    Informationen zur Intensiv­therapie von Georg Thum finden Sie unter Stärker als Stottern.

     

  • Stimmstörungen können sich schon im frühen Kindesalter manifestieren, z. B. durch Fehlgebrauch der Stimme. Stimmstörungen äußern sich in länger bestehender Heiserkeit (ohne akuten Infekt), eingeschränkter Belastbarkeit der Stimme, Schmerzen und/oder einem Fremdkörper­gefühl im Kehlkopf. Sie können funktionelle oder organische Ursachen haben, z. B. hohe Stimmbelastung in Sprecherberufen oder Stimmbandlähmung infolge von Infekten oder nach OP bzw. Intubation.

  • Nach Schlaganfällen, Schädelhirntraumen oder zentralen Erkrankungen kann es zu Problemen in den Bereichen Sprache, Sprechen, Stimmgebung und Schlucken kommen.

    Aphasien können alle sprachlichen Modalitäten betreffen: Wortschatz und Wortfindung, Grammatik, Lesen und Schreiben. Es kann zu überschießender Kommunikation kommen, die für Außenstehende nahezu unverständlichen sein kann, bzw. zu sehr verkürzter, telegrammstilartiger Kommunikation.
    Bei sehr schwer betroffenen Patienten kann es notwendig sein kommunikative Alternativen aus dem Bereich der unterstützen Kommunikation (UK) zu erarbeiten.

    Dysarthrophonien können Atmung, Stimmgebung und Artikulation in jeweils unterschiedlicher Ausprägung betreffen. Je nach Schweregrad kann auch hier die Kommunikationsfähigkeit eingeschränkt sein. Bei sehr schwer betroffenen Patienten kann es notwendig sein kommunikative Alternativen aus dem Bereich der unterstützen Kommunikation (UK) zu erarbeiten.

    Sprechapraxien betreffen die zentrale Programmierung und Ansteuerung von Sprech­bewegungen. Bei sehr schwer betroffenen Patienten kann es notwendig sein kommunikative Alternativen aus dem Bereich der unterstützen Kommunikation (UK) zu erarbeiten.

    Dysphagien (Schluckstörungen) können sich auf verschiedenen Ebenen der Nahrungsaufnahme auswirken. Häufig ist die Sensibilität im Mund- und Gesichtsbereich eingeschränkt. Nahrungsreste werden dadurch evtl. nicht wahrgenommen und können verschluckt werden. Auch die Schluckreflexauslösung kann verzögert sein, d. h., Nahrungsteile können ungeschützt in den Kehlkopf eindringen. Dies zeigt sich beispielsweise durch Husten während oder nach dem Essen. Es kann auch zu so genannten stillen Aspirationen (geräuschloses Verschlucken) kommen, die für den Angehörigen zunächst nicht wahrnehmbar sind. Gelangen Nahrungsteile in die Atemwege besteht die Gefahr zu ersticken bzw. einer Lungenentzündung, die tödlich verlaufen kann.

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  • Therapie nach dem Castillo Morales®-Konzept

  • Körpertherapie

  • Stimmtraining für Berufssprecher

     

  • Rhetorik und Kommunikationstraining

     

  • Informationsveranstaltungen und Fortbildungen für medizinisches und pädagogisches Fachpersonal

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